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Veranstaltungs-Vorschau

Mittwoch, 9. November 2016, 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal

Helios Gómez – Künstler und Kämpfer. Vortrag von Ursula Tjaden

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Tragödie der Freiheit“ - Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.

Helios Gómez (Sevilla 1905 - Barcelona 1956) war Lehrling in einer Keramikfabrik, aber er wollte Künstler werden. Sein technisches Mittel war von Anfang an die schwarze Tusche auf weißem Papier. Sehr früh befasste er sich mit den unterschiedlichsten Strömungen der künstlerischen Avantgarde. Er lebte in mehreren Ländern und ließ sich von deren Kunstszene inspirieren. Bereits in den 1920er Jahren machte er Ausstellungen, die von der Kritik sehr beachtet wurden. Und doch entwickelte er sich auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens – in Berlin – zu einem politischen Künstler, dessen zentrales Medium nicht mehr das Original, sondern die Reproduktion in den Massenmedien werden sollte, da er mit seiner Botschaft das Volk erreichen wollte. Die wesentliche Leistung von Helios Gómez bestand darin, die stilistischen Mittel der Moderne mit der politischen Aussage verbunden zu haben.

Sonntag, 13. November 2016, 15 Uhr im Robert-Havemann-Saal

Ausstellung „Tragödie der Freiheit“ – Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.

Führung durch die Ausstellung „Tragödie der Freiheit“.

Ein Mitarbeiter der Bibliothek der Freien führt durch die Ausstellung.

Donnerstag, 17. November 2016, 19 Uhr im Robert-Havemann-Saal

Der Spanische Bürgerkrieg – eine „Tragödie der Freiheit“?

Diskussion mit Werner Abel und Dieter Nelles im Rahmen der Ausstellung „Tragödie der Freiheit“ – Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.

Oder war es eine „Tragödie der Linken“? Ein „Bruderkampf“ wegen der Frage Soziale Revolution vs. breites antifaschistisches Bündnis? Oder sind die erzielten Erfolge wichtiger als die letztliche Niederlage? 80 Jahre nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs wollen wir über Perspektiven, Bewertungen und die aktuelle Bedeutung der Ereignisse sprechen. Werner Abel und Dieter Nelles, beides politisch engagierte Wissenschaftler und Experten in der Sache, werden den Abend mit Eingangsstatements eröffnen und dann gemeinsam mit den Anwesenden diskutieren.

Freitag, 25. November 2016, 19 Uhr

"Wir tragen eine neue Welt in unseren Herzen"

Buenaventura Durruti zum 80. Todestag

Vor 80 Jahren, am 20. November 1936, kam der spanische Anarchist und Revolutionär Buenaventura Durruti in Madrid ums Leben. Im Rückblick erscheint er als eine der herausragenden Figuren des Spanischen Bürgerkriegs, zugleich aber auch als Sinnbild für die "Tragödie der Freiheit", für den letztlich gescheiterten Versuch, eine libertäre Gesellschaft aufzubauen. Internationale Verbreitung erreichten zwei Bücher über Durruti: Der dokumentarische Roman "Der kurze Sommer der Anarchie" von Hans Magnus Enzensberger (Frankfurt 1972, in viele Sprachen übersetzt) und die monumentale Durruti-Biographie von Abel Paz (Barcelona 1986; dt. Hamburg 1994). Trotz einer gewissen Verklärung, der Legendenbildung um seinen mysteriösen Tod usw., bleibt festzuhalten: Die Faszination, die von seinem Leben ausgeht, ist die eines integren Revolutionärs und nicht die einer Pop-Ikone, die auf Zigarettenpackungen klebt; für die Welt der totalen Vermarktung ist er völlig unbrauchbar.
Wir wollen mit einem Kurzreferat und dem Film "Durruti in der spanischen Revolution" (von Paco Rios und Abel Paz, 1998) an diesen authentischen Revolutionär erinnern. (Kurzvortrag, Filmvorführung und Diskussion)

Der Bibliotheksraum
Freitag, 2. Dezember 2016, 18:30 Uhr

Bibliothek der Freien

Vorstellung der Bibliothek

Durch einen Mitarbeiter wird allen Interessierten ein Einblick in unser langjähriges Bibliotheksprojekt gegeben: ein Überblick und eine Orientierung über die Bestände von Deutschlands größter libertärer Sammlung (Bücher, Archivalien, Zeitschriften, etc.) und vieles mehr.

 

 

Eintritt zu allen Veranstaltungen frei

 

Wer per E-Mail über die Veranstaltungen der Bibliothek der Freien informiert werden will, sende bitte eine Mail an: Subscribemail@BibliothekderFreien.de

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